Kohleausstieg ändert nichts am weltweiten Klima – Dafür wird Bürgern Geld aus der Tasche gezogen

In der aktuellen Debatte „Kohleausstieg ökologisch und sozial verträglich gestalten – Strukturentwicklung in der Lausitz koordinieren und zusammen mit den Menschen vor Ort in die Hand nehmen“ erklären die Abgeordneten

Uwe Wurlitzer, Kirsten Muster und Gunter Wild (Blaue Partei #TeamPetry):

„Die Kohlekommission bestimmt über den Kopf der Betroffenen die wichtigsten Parameter für den Ausstieg aus der Kohleenergie. Wir haben hier ein klassisches Beispiel für Energieplanwirtschaft. Die Milliarden-Beträge mögen sich noch ändern, klar ist, dass der deutsche Bürger sie mit seinen Steuern bezahlt. Deutschland hat schon heute mit die höchsten Strompreise der Welt.

Heißt Versorgungssicherheit auch weiterhin, dass wir gerne, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht bläst, auf Strom aus uralten Atom- und Kohlekraftwerken aus Frankreich, Polen und Tschechei zurückgreifen, weil wir noch immer keine geeignete Speicherform gefunden haben?
Nach den Plänen der Kohleausstiegskommission sollen an Stelle der heutigen Braunkohlekraftwerke Gaskraftwerke gebaut werden. Wir ersetzen also den heimischen, fossilen Energieträger Kohle mit dem ebenfalls fossilen Erdgas und begeben uns damit in die Importabhängigkeit.

Ohne Frage, die Verstromung von Kohle ist keine Dauerlösung und die ernsthafte Förderung wirtschaftlicher Alternativen in der Lausitz hätte bereits vor Jahren beginnen müssen. Aber bevor man jetzt wieder Steuermilliarden sinnlos versenkt, sollte man diese lieber in die Forschung investieren. Forschung in die Kernkraft und Forschung zur Entwicklung alternativer und wirtschaftlich sinnvoller Speichermedien.“