Judentum hat Platz in Deutschland, politischer Islam nicht

Dresden, 09.11.2018

+++ Pressemitteilung +++

Zur Aktuellen Debatte der CDU/SPD-Fraktion zum Thema Antisemitismus ergänzt Dr. Kirsten Muster, Landtagsabgeordnete der Blauen Partei:

„Leider kommt es in Deutschland immer wieder zu antisemitischen Vorfällen. Die Abgeordneten der Blauen Partei verurteilen diese Aktionen auf das Schärfste. Es gibt aber viele Beispiele für die Förderung jüdischen Lebens. Als erstes fällt uns das gemeinsame Engagement von Friedrich Wilhelm Junge vom Dresdner Brettl und Michael Simpfendörfer ein, die sich nicht nur für den Wiederaufbau der Frauenkirche, sondern gleichzeitig auch für den Wiederaufbau der Dresdner Synagoge einsetzten. Sie gründeten einen Förderverein und sammelten vier Millionen D-Mark – eine hervorragende Leistung. Als zweites möchten wir die Studienreisen für Multiplikatoren nach Israel erwähnen, die regelmäßig von der Landeszentrale für politische Bildung veranstaltet werden.

Solide Kenntnisse über Israel, das Judentum und den Holocaust sind das beste Bollwerk gegen den Antisemitismus. Dieser Antisemitismus ist leider immer noch latent in unserer Gesellschaft vorhanden und wird zusätzlich von moslemischen Migranten unter Verletzung des Gastrechtes ausgeübt. Auch anti- israelische Propaganda zu SED- Zeiten wirkt immer noch nach.

Das Judentum gehört zu Deutschland; verfassungstreue Muslime ebenso, der politische Islam nicht.“